Museum Folkwang
  • Andreas Köchler – Aquarelle

  • Die künstlerische Arbeit Andreas Köchlers ist von dem Anspruch geprägt, mit den Mitteln von Sprache und Kunst das persönliche Traumerlebnis in die Welt des Bewusstseins zu transponieren. Ganz essentiell ist dabei der Anspruch, den „Verlust von ursprünglichem Erlebnis zu vermeiden, ebenso Verfälschung durch Überarbeitung. Zeitnahe, unverfälschte Wiedergabe ist Arbeitsprinzip“ (Köchler).
    Zu diesem Zweck hat der Künstler eine Arbeitsweise entwickelt, die sich in drei Bereiche gliedert. Unmittelbar nach dem Erwachen werden die Erinnerungen an das im Traum Erlebte in Worte gefasst. Geschah dies anfangs durch schriftliche Notizen, ging Köchler später dazu über, Texte auf Band zu sprechen, um eine größere Unmittelbarkeit zu gewährleisten. Im Anschluss an die Sprachaufzeichnung – und damit immer noch unter dem Eindruck des Erinnerten – entstehen großformatige Aquarelle, die keine konkrete Situation figurativ festhalten oder illustrieren, sondern als bildnerische Annäherung an Formen der Erinnerung verstanden werden können, die der Sprache nicht zugänglich sind.
    In einem dritten Schritt vollzieht Köchler eine Ausdeutung des Traumgeschehens mithilfe kleinformatiger Fotografien, die zum Teil bildnerische Elemente der Aquarelle paraphrasierend aufgreifen.
  • Exh_Title_S: Andreas Köchler – Aquarelle
  • Exh_Id: 101'501
  • Exh_Comment_S (Verantw): Grafische Sammlung
  • Exh_SpareNField01_N (Verantw ID): 186
Werke
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