Museum Folkwang
Doppelstatue des ›Vorstehers der Goldbergwerke des Amun‹ Wersu und seiner Gemahlin Sat-Ra
  • Ägypten
  • Doppelstatue des ›Vorstehers der Goldbergwerke des Amun‹ Wersu und seiner Gemahlin Sat-Ra, 18. Dynastie, Amenophis II., 1426–1400 v. Chr.

  • Reiner Kalkstein
  • 48,5 x 25 x 20,3 cm
  • Schenkung Frau Kommerzienrat Hirschland 1926
  • Inv.-Nr. KPL 4
  • Text zum WerkDie Doppelstatue des Vorstehers der Goldbergwerke des Amun Wersu und seiner Gemahlin Sat-Ra aus dem Neuen Reich gehört wegen seiner Inschriften zu den bedeutenden Objekten der Sammlung. Neben Wünschen für den Toten ritzte der Steinmetz ausführliche Drohformeln gegen Grabfrevler in den Stein. Da heißt es: »...Opfer, das der König gibt, und Osiris, Herr von Busiris, der große Gott, Herrn von Abydos, möge er ein Totenopfer geben an Brot, Bier, Ochsenfleisch, Gänsen, Kuchen, Kleider, Schminke und von allen guten und reinen Dingen, wovon ein Gott lebt, und das Trinken von Wasser am Trinkplatz des Flusses ... wer meinen Platz betritt, wer meine Kapelle beschädigt oder meinen Leichnam herausschleppt ... er soll keine Zufriedenheit in seinem Leben haben. Er soll kein Wasser in der Unterwelt erhalten, seine Seele soll für immer vernichtet werden. Dieses Land ist groß und hat keine Grenzen: Tut deshalb für Euch selbst, was ich getan habe, denn eine Seele hat Nutzen von dem, was sie getan hat.« Die Statue stammt vermutlich aus Koptos (Qift), einem ehemaligen Ort der Goldgewinnung und ist aus stilistischen Gründen in die Regierungszeit Amenophis’ II. (1424 – 1400 v. Chr.) zu datieren.
  • Provenienz1926, Privatbesitz Norwich
    1926, Frau Kommerzienrat Hirschland
    1926, Museum Folkwang, Essen
  • Obj_Id: 1'004'589
  • Obj_Internet_S: Highlight
  • Obj_Ownership_S (Verantw):Archäologie, Weltkunst, Kunstgewerbe
  • Obj_SpareNField01_N (Verantw): 185
  • Obj_Creditline_S: Museum Folkwang, Essen, Alte, außereuropäische und angewandte Kunst
  • Obj_Title1_S: Doppelstatue des ›Vorstehers der Goldbergwerke des Amun‹ Wersu und seiner Gemahlin Sat-Ra
  • Obj_Title2_S:
  • Obj_PartDescription_S (Titelerg):
  • Obj_SpareMField01_M (Alle Titel): Doppelstatue des ›Vorstehers der Goldbergwerke des Amun‹ Wersu und seiner Gemahlin Sat-Ra Double Statue of the ›Foreman of Amun’s Gold Mine‹ Wersu and His Consort Sat-Ra Doppelstatue des ›Vorstehers der Goldbergwerke des Amun‹ Wersu und seiner Gemahlin Sat-Ra
  • Obj_Dating_S: 18. Dynastie, Amenophis II., 1426–1400 v. Chr.
  • Jahr von: -1'426
  • Jahr bis: -1'400
  • Obj_IdentNr_S: KPL 4
  • Obj_IdentNrSort_S: KPL 0004
  • Obj_Classification_S (Objtyp): Plastik/Skulptur
  • Obj_Crate_S: 48,5 x 25 x 20,3 cm
  • Obj_Material_S: Reiner Kalkstein
  • Obj_Technique_S:
  • Obj_SpareSField01_S (Mat./Tech.): Reiner Kalkstein
  • Obj_AccNote_S (Erwerb): Schenkung Frau Kommerzienrat Hirschland 1926
  • Obj_PermanentLocation_S (Standort):
  • Obj_Condition1_S (Druckerei):
  • Obj_Condition2_S (Auflage):
  • Obj_Subtype_S (Genre):
  • Obj_Rights_S: © Museum Folkwang, Essen
    Foto: Hans Hansen, Hamburg 2009
Text zum Werk
Künstler
Provenienz

Die Doppelstatue des Vorstehers der Goldbergwerke des Amun Wersu und seiner Gemahlin Sat-Ra aus dem Neuen Reich gehört wegen seiner Inschriften zu den bedeutenden Objekten der Sammlung. Neben Wünschen für den Toten ritzte der Steinmetz ausführliche Drohformeln gegen Grabfrevler in den Stein. Da heißt es: »...Opfer, das der König gibt, und Osiris, Herr von Busiris, der große Gott, Herrn von Abydos, möge er ein Totenopfer geben an Brot, Bier, Ochsenfleisch, Gänsen, Kuchen, Kleider, Schminke und von allen guten und reinen Dingen, wovon ein Gott lebt, und das Trinken von Wasser am Trinkplatz des Flusses ... wer meinen Platz betritt, wer meine Kapelle beschädigt oder meinen Leichnam herausschleppt ... er soll keine Zufriedenheit in seinem Leben haben. Er soll kein Wasser in der Unterwelt erhalten, seine Seele soll für immer vernichtet werden. Dieses Land ist groß und hat keine Grenzen: Tut deshalb für Euch selbst, was ich getan habe, denn eine Seele hat Nutzen von dem, was sie getan hat.« Die Statue stammt vermutlich aus Koptos (Qift), einem ehemaligen Ort der Goldgewinnung und ist aus stilistischen Gründen in die Regierungszeit Amenophis’ II. (1424 – 1400 v. Chr.) zu datieren.