Museum Folkwang
Große Augenschale
  • Griechenland
  • Große Augenschale, 520–510 v. Chr.

  • Töpferarbeit der Andokides-Gruppe
  • Gebrannter Ton, kräftig orangeroter Scherben, leuchtender, dichter Glanzton
  • 14,6 x 43,3 x 35,6 cm
  • Erworben 1975 mit Unterstützung der Krupp-Jubiläums-Stiftung
  • Inv.-Nr. A 169
  • Text zum WerkDiese monumentale Schale verdient wegen ihrer repräsentativen Größe, ihrer Form und wegen ihrer überaus reichen Dekoration Beachtung. Der feste Fuß, das weit ausladende Becken mit dem flachen Boden und die den Schwung der Außenwand fortsetzenden Henken deuten darauf hin, dass es sich m eine Arbeit der Andokides-Gruppe handelt. Die Schalenform selbst war zu dieser Zeit noch nicht lange in Gebrauch. Zum Typus gehören die beiden großen Augenpaare auf den Schalenaußenseiten. Im Spiegel der Schale ist u eine Gorgoneion ein Symposion (Weingelage) im Freien mit drastischen Szenen dargestellt. Dieser aufwendig und zeichnerisch detailliert gestaltete Innenfries auf attischen Schalen ist äußerst selten zu finden; weltweit sind nur drei weitere Beispiele bekannt.
    Mit Unterstützung der Krupp-Jubiläumsstiftung gelang es Paul Vogt 1975, die von Karl Ernst Osthaus begründete Sammlung griechischer Vasen im Museums Folkwang mit dieser hervorragenden Schale zu erweitern.
  • Provenienz1975, Michael Waltz, München (Galerie Ulla Lindner)
  • Obj_Id: 1'003'883
  • Obj_Internet_S: ja
  • Obj_Ownership_S (Verantw):Archäologie, Weltkunst, Kunstgewerbe
  • Obj_SpareNField01_N (Verantw): 185
  • Obj_Creditline_S: Museum Folkwang, Essen, Alte, außereuropäische und angewandte Kunst
  • Obj_Title1_S: Große Augenschale
  • Obj_Title2_S:
  • Obj_PartDescription_S (Titelerg): Töpferarbeit der Andokides-Gruppe
  • Obj_SpareMField01_M (Alle Titel): Große Augenschale Large Eye Bowl Piece of pottery of the Andokides group Große Augenschale Töpferarbeit der Andokides-Gruppe
  • Obj_Dating_S: 520–510 v. Chr.
  • Jahr von: -520
  • Jahr bis: -510
  • Obj_IdentNr_S: A 169
  • Obj_IdentNrSort_S: A 0169
  • Obj_Classification_S (Objtyp): Gefäß/Behältnis
  • Obj_Crate_S: 14,6 x 43,3 x 35,6 cm
  • Obj_Material_S: Gebrannter Ton, kräftig orangeroter Scherben, leuchtender, dichter Glanzton
  • Obj_Technique_S:
  • Obj_SpareSField01_S (Mat./Tech.): Gebrannter Ton, kräftig orangeroter Scherben, leuchtender, dichter Glanzton
  • Obj_AccNote_S (Erwerb): Erworben 1975 mit Unterstützung der Krupp-Jubiläums-Stiftung
  • Obj_PermanentLocation_S (Standort):
  • Obj_Condition1_S (Druckerei):
  • Obj_Condition2_S (Auflage):
  • Obj_Subtype_S (Genre): Andokidesgruppe
  • Obj_Rights_S: © Museum Folkwang, Essen
Text zum Werk
Künstler
Provenienz

Diese monumentale Schale verdient wegen ihrer repräsentativen Größe, ihrer Form und wegen ihrer überaus reichen Dekoration Beachtung. Der feste Fuß, das weit ausladende Becken mit dem flachen Boden und die den Schwung der Außenwand fortsetzenden Henken deuten darauf hin, dass es sich m eine Arbeit der Andokides-Gruppe handelt. Die Schalenform selbst war zu dieser Zeit noch nicht lange in Gebrauch. Zum Typus gehören die beiden großen Augenpaare auf den Schalenaußenseiten. Im Spiegel der Schale ist u eine Gorgoneion ein Symposion (Weingelage) im Freien mit drastischen Szenen dargestellt. Dieser aufwendig und zeichnerisch detailliert gestaltete Innenfries auf attischen Schalen ist äußerst selten zu finden; weltweit sind nur drei weitere Beispiele bekannt.
Mit Unterstützung der Krupp-Jubiläumsstiftung gelang es Paul Vogt 1975, die von Karl Ernst Osthaus begründete Sammlung griechischer Vasen im Museums Folkwang mit dieser hervorragenden Schale zu erweitern.