Museum Folkwang
Pianos, Harmonium / "Schiedmayer, / Pianofortefabrik"
  • Max Laeuger
  • Pianos, Harmonium / "Schiedmayer, / Pianofortefabrik", 1895

  • Chromolithografie
  • Objektmaß 72 x 97 cm
    Objektmaß 118,9 x 84,1 cm
  • Druckerei Max Seeger, Stuttgart
  • Inv.-Nr. DPM 9815
  • Text zum WerkIn aller Regel waren diese großformatigen Blätter nicht für den Außeneinsatz bestimmt. Sie wurden auf dickerem und oft oberflächengeleimtem Papier gedruckt und häufig noch lackiert. So konnte man sie wie ein Gemälde in den Foyers und Salons integrieren. Mit dem aufkommenden Jugendstil wurde der Historismus fast spurlos abgelöst. Die Schönheit der Blätter wurde nicht mehr empfunden, sie standen für das Alte, das es zu überwinden galt. Da sie in den Sammlungen der Zeitgenossen eher geduldet denn intensiv gesammelt wurden existieren – im Verhältnis zu anderen Stilepochen – nur noch recht wenige Exemplare.
    Deutlich sind die stilistischen Anleihen aus der zeitgenössischen Malerei zwischen Historismus und Jugendstil. Die Metapher für die Musik – eine Harfe spielende Muse – macht hier Werbung für eine Pianofabrik. Im Vordergrund der Komposition steht auch nicht die Verbindung von Plakat und Thema, sondern der Wille, ein repräsentatives Blatt zu schaffen.
    Die Fa. Schiedmayer stellte in Familienfolge bereits seit Mitte des 18. Jahrhunderts Tasteninstrumente her. In verschiedenen Konstellationen wurde der Firmenname noch bis 2004 als Handelsname genutzt.
  • Obj_Id: 1'030'434
  • Obj_Internet_S: ja
  • Obj_Ownership_S (Verantw):Deutsches Plakat Museum
  • Obj_SpareNField01_N (Verantw): 242
  • Obj_Creditline_S: Deutsches Plakat Museum im Museum Folkwang
  • Obj_Title1_S: Pianos, Harmonium / "Schiedmayer, / Pianofortefabrik"
  • Obj_Title2_S:
  • Obj_PartDescription_S (Titelerg):
  • Obj_SpareMField01_M (Alle Titel): Pianos, Harmonium / "Schiedmayer, / Pianofortefabrik" Pianos, Harmonium "Schmiedmayer, Factory of Pianoforte" Pianos, Harmonium / "Schiedmayer, / Pianofortefabrik"
  • Obj_Dating_S: 1895
  • Jahr von: 1'895
  • Jahr bis: 1'895
  • Obj_IdentNr_S: DPM 9815
  • Obj_IdentNrSort_S: DPM 009815
  • Obj_Classification_S (Objtyp): Plakat
  • Obj_Crate_S: Objektmaß 72 x 97 cm
    Objektmaß 118,9 x 84,1 cm
  • Obj_Material_S:
  • Obj_Technique_S: Chromolithografie
  • Obj_SpareSField01_S (Mat./Tech.): Chromolithografie
  • Obj_AccNote_S (Erwerb):
  • Obj_PermanentLocation_S (Standort):
  • Obj_Condition1_S (Druckerei): Max Seeger, Stuttgart
  • Obj_Condition2_S (Auflage):
  • Obj_Subtype_S (Genre):
  • Obj_Rights_S: © Museum Folkwang, Essen
    Foto: Museum Folkwang, Essen
Text zum Werk
Künstler

In aller Regel waren diese großformatigen Blätter nicht für den Außeneinsatz bestimmt. Sie wurden auf dickerem und oft oberflächengeleimtem Papier gedruckt und häufig noch lackiert. So konnte man sie wie ein Gemälde in den Foyers und Salons integrieren. Mit dem aufkommenden Jugendstil wurde der Historismus fast spurlos abgelöst. Die Schönheit der Blätter wurde nicht mehr empfunden, sie standen für das Alte, das es zu überwinden galt. Da sie in den Sammlungen der Zeitgenossen eher geduldet denn intensiv gesammelt wurden existieren – im Verhältnis zu anderen Stilepochen – nur noch recht wenige Exemplare.
Deutlich sind die stilistischen Anleihen aus der zeitgenössischen Malerei zwischen Historismus und Jugendstil. Die Metapher für die Musik – eine Harfe spielende Muse – macht hier Werbung für eine Pianofabrik. Im Vordergrund der Komposition steht auch nicht die Verbindung von Plakat und Thema, sondern der Wille, ein repräsentatives Blatt zu schaffen.
Die Fa. Schiedmayer stellte in Familienfolge bereits seit Mitte des 18. Jahrhunderts Tasteninstrumente her. In verschiedenen Konstellationen wurde der Firmenname noch bis 2004 als Handelsname genutzt.