Museum Folkwang
Le lion et le serpent
  • Eugène Delacroix
  • Le lion et le serpent, 1856

  • Löwe und Schlange
  • Öl auf Leinwand
  • 51,2 x 61 cm
  • Erworben 1971 mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Eugen-und-Agnes-von-Waldthausen-Platzhoff-Museums-Stiftung
  • Inv.-Nr. G 384
  • Text zum WerkDas Thema ›Löwe und Schlange‹ hat Delacroix Anfang der 1850er Jahre mehrfach dargestellt. Bei den kleinformatigen Gemälden handelt es sich häufig um Arbeiten, in denen Konflikte zwischen den beiden Tieren gezeigt werden. Delacroix variiert die Bewegungen und Haltungen ihrer Körper und findet so für verschiedene Formen von Aggression und Gewalt einen entsprechenden Ausdruck in den Körpern der Tiere und der Kampfsituation. Der Löwe hat die Schlange mit beiden Pranken gefasst und drückt das kleine Tier mit seinem ganzen Gewicht nieder. Wie viel Anstrengung ihn die Überwindung des Reptils trotz seiner körperlichen Überlegenheit kostet, weil dessen sich windender Körper schwer zu fassen ist, machen die Anspannung und das geöffnete Maul der Raubkatze sichtbar. Zudem hat sich der Löwe auf die Hinterläufe gestellt, um seine ganze Kraft einsetzen zu können. Für diese Darstellung konnte Delacroix auf zahlreiche Einzelstudien nach lebenden Tieren zurückgreifen, die er im Pariser ›Jardin des Plantes‹ gezeichnet hatte.
  • Provenienz1858, Slg. [Weyl] Weill, Paris
    1864, M. de la Rosière, Paris
    Slg. Albert Wolff, Brussels
    1877, M.W. de Bruxelles
    1885, Duc de Narbonne und Georges Petit
    1902, Boussod und Valadon, Dieulafoy
    1928, Alexandre Rosenberg, Paris/New York
    1941, Galerie Knoedler, Paris
    1962, Alfred Dabler (Dobler?, Schweiz)
    Galerie Dr. Fritz und Dr. Peter Nathan, Zürich
    seit 1971, von der Galerie Nathan, Zürich, erworben, mit Unterstützung des Landes NRW und der Eugen-und-Agnes-von-Waldhausen-Platzhoff-Museums-Stiftung, Museum Folkwang, Essen
  • Obj_Id: 1'002'996
  • Obj_Internet_S: ja
  • Obj_Ownership_S (Verantw):Malerei, Skulptur, Medienkunst
  • Obj_SpareNField01_N (Verantw): 187
  • Obj_Creditline_S: Gemäldesammlung
  • Obj_Title1_S: Le lion et le serpent
  • Obj_Title2_S: Löwe und Schlange
  • Obj_PartDescription_S (Titelerg):
  • Obj_SpareMField01_M (Alle Titel): Le lion et le serpent The Lion and the Snake Le lion et le serpent Löwe und Schlange
  • Obj_Dating_S: 1856
  • Jahr von: 1'856
  • Jahr bis: 1'856
  • Obj_IdentNr_S: G 384
  • Obj_IdentNrSort_S: G 0384
  • Obj_Classification_S (Objtyp): Gemälde
  • Obj_Crate_S: 51,2 x 61 cm
  • Obj_Material_S: Öl auf Leinwand
  • Obj_Technique_S:
  • Obj_SpareSField01_S (Mat./Tech.): Öl auf Leinwand
  • Obj_AccNote_S (Erwerb): Erworben 1971 mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Eugen-und-Agnes-von-Waldthausen-Platzhoff-Museums-Stiftung
  • Obj_PermanentLocation_S (Standort):
  • Obj_Condition1_S (Druckerei):
  • Obj_Condition2_S (Auflage):
  • Obj_Subtype_S (Genre):
  • Obj_Rights_S: © Museum Folkwang, Essen
Text zum Werk
Künstler
Provenienz

Das Thema ›Löwe und Schlange‹ hat Delacroix Anfang der 1850er Jahre mehrfach dargestellt. Bei den kleinformatigen Gemälden handelt es sich häufig um Arbeiten, in denen Konflikte zwischen den beiden Tieren gezeigt werden. Delacroix variiert die Bewegungen und Haltungen ihrer Körper und findet so für verschiedene Formen von Aggression und Gewalt einen entsprechenden Ausdruck in den Körpern der Tiere und der Kampfsituation. Der Löwe hat die Schlange mit beiden Pranken gefasst und drückt das kleine Tier mit seinem ganzen Gewicht nieder. Wie viel Anstrengung ihn die Überwindung des Reptils trotz seiner körperlichen Überlegenheit kostet, weil dessen sich windender Körper schwer zu fassen ist, machen die Anspannung und das geöffnete Maul der Raubkatze sichtbar. Zudem hat sich der Löwe auf die Hinterläufe gestellt, um seine ganze Kraft einsetzen zu können. Für diese Darstellung konnte Delacroix auf zahlreiche Einzelstudien nach lebenden Tieren zurückgreifen, die er im Pariser ›Jardin des Plantes‹ gezeichnet hatte.