Museum Folkwang
L'ecluse d'Optevoz
  • Charles-François Daubigny
  • L'ecluse d'Optevoz, um 1854/55

  • Die Schleuse im Tal von Optevoz
  • Öl auf Leinwand
  • 45 x 75 cm
  • Erworben 1982 mit Unterstützung der Krupp-Jubiläums-Stiftung
  • Inv.-Nr. G 454
  • Text zum WerkDie Umgebung der Schleuse von Optevoz in der Nähe von Lyon war ein beliebtes Ausflugziel. Daubigny und auch sein Freund Gustav Courbet haben sich dieses Motiv mehrfach zueigen gemacht. Beide Künstler hielten sich im September 1854 in dieser Gegend auf und haben möglicherweise gleichzeitig in der pittoresken Landschaft gemalt. Vor der das Bild dominierenden Felswand ist die altertümliche Schleuse zu sehen, die wie ein zweistöckiger Viadukt über den in ein flaches Gewässer einmündenden Bach gebaut ist. Oberhalb des Felsens erheben sich vereinzelte Laubbäume gegen den Horizont. Tierherden und Schäfer fehlen in dieser bukolischer Landschaftskulisse. Nicht auszuschließen ist, das Courbet die von Daubigny auf der Pariser Weltausstellung 1855 gezeigte Fassung ›Ecluse dans la vallée d’Optevoz‹ (heute Musée des Beaux-Arts in Rouen) zum Vorbild für seine Bilder nahm. Daubigny wurde damals für sein Bild mit der Medaille Dritter Klasse ausgezeichnet.
    Vergleichbare motivische Wiederholungen der ›L'Ecluse d'Optevoz‹ befinden sich in im Musée d’Orsay in Paris, in der Neue Pinakothek in München sowie in der Kunsthalle Karlsruhe.
  • ProvenienzGalerie Anne Abels, Köln
    1982
  • Obj_Id: 1'002'994
  • Obj_Internet_S: ja
  • Obj_Ownership_S (Verantw):Malerei, Skulptur, Medienkunst
  • Obj_SpareNField01_N (Verantw): 187
  • Obj_Creditline_S: Gemäldesammlung
  • Obj_Title1_S: L'ecluse d'Optevoz
  • Obj_Title2_S: Die Schleuse im Tal von Optevoz
  • Obj_PartDescription_S (Titelerg):
  • Obj_SpareMField01_M (Alle Titel): L'ecluse d'Optevoz The Optevoz Valley Locks L'ecluse d'Optevoz Die Schleuse im Tal von Optevoz
  • Obj_Dating_S: um 1854/55
  • Jahr von: 1'854
  • Jahr bis: 1'855
  • Obj_IdentNr_S: G 454
  • Obj_IdentNrSort_S: G 0454
  • Obj_Classification_S (Objtyp): Gemälde
  • Obj_Crate_S: 45 x 75 cm
  • Obj_Material_S: Öl auf Leinwand
  • Obj_Technique_S:
  • Obj_SpareSField01_S (Mat./Tech.): Öl auf Leinwand
  • Obj_AccNote_S (Erwerb): Erworben 1982 mit Unterstützung der Krupp-Jubiläums-Stiftung
  • Obj_PermanentLocation_S (Standort):
  • Obj_Condition1_S (Druckerei):
  • Obj_Condition2_S (Auflage):
  • Obj_Subtype_S (Genre):
  • Obj_Rights_S: © Museum Folkwang, Essen
Text zum Werk
Künstler
Provenienz

Die Umgebung der Schleuse von Optevoz in der Nähe von Lyon war ein beliebtes Ausflugziel. Daubigny und auch sein Freund Gustav Courbet haben sich dieses Motiv mehrfach zueigen gemacht. Beide Künstler hielten sich im September 1854 in dieser Gegend auf und haben möglicherweise gleichzeitig in der pittoresken Landschaft gemalt. Vor der das Bild dominierenden Felswand ist die altertümliche Schleuse zu sehen, die wie ein zweistöckiger Viadukt über den in ein flaches Gewässer einmündenden Bach gebaut ist. Oberhalb des Felsens erheben sich vereinzelte Laubbäume gegen den Horizont. Tierherden und Schäfer fehlen in dieser bukolischer Landschaftskulisse. Nicht auszuschließen ist, das Courbet die von Daubigny auf der Pariser Weltausstellung 1855 gezeigte Fassung ›Ecluse dans la vallée d’Optevoz‹ (heute Musée des Beaux-Arts in Rouen) zum Vorbild für seine Bilder nahm. Daubigny wurde damals für sein Bild mit der Medaille Dritter Klasse ausgezeichnet.
Vergleichbare motivische Wiederholungen der ›L'Ecluse d'Optevoz‹ befinden sich in im Musée d’Orsay in Paris, in der Neue Pinakothek in München sowie in der Kunsthalle Karlsruhe.